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Montag, Juni 25, 2007

Gaia

Eine Simme aus dem Nichts
Wenn Du die Steine berührst
Ein Säuseln in Deinem Ohr
Wenn Du im Wind stehst
Ein Murmeln und Tuscheln
Wenn Du am Bach läufst
Ein Wispern und Summen
Wenn Du durch den Wald rennst
En Brüllen - und Schweigen
In der Tiefe der Meere

13.02.06

Ich lebe!
Ich atme frische Luft
Spüre Moos unter den Füßen
Ich lebe!
Spüre den Wind in den Haaren
Und die Kälte auf den Wangen
Ich lebe!
Heute so stark wie selten
Ich spüre mein Herz
Wie es kräftig schlägt
Ich lebe!

Mittwoch, September 27, 2006

Wind im Gesicht

Wind im Gesicht
Auf dem Weg zu Dir
Über's Meer
Über Land und Flüsse
Berge, Wälder
Wind im Gesicht
Im Gefieder
Unter den Schwingen
Wind trägt mich
Wind hält mich
Auf dem Weg zu Dir
Wind im Gesicht
Sonne über mir
Erde unter mir
Wolkenspiel
Schattengestalten
Wind im Gesicht
Frei
Ohne Ketten
Ohne Schranken
Auf dem Weg zu Dir
Wind im Gesicht
Ohne Angst

Mittwoch, Mai 31, 2006

Weit, weit

Die Sehnsucht
Weg, weg von allem hier
Zu zweit woanders sein
Du und ich
Fort, fort schreit meine Seele
Mein Herz sehnt sich nach Weite
Meine Augen geschlossen
Und sehe doch etwas
Weit und weiter
Höher und in endlose Ebenen
Tiefer und atemberaubender
Friedlicher und fesselnder
Als alles hier
Weit, weit ruft der Wind
Und ich will ihm folgen
Doch habe ich nur
Die Flügel der Phantasie

Gedankenreise

Meine fast das Klitzern zu sehen
Das Röhren des Bootes zu hören
Die Autos auf der unsichtbaren Straße
Meine fast die Sonne zu spüren
Das Wasser zu riechen
Den Wind zu fühlen
Meine fast das Holz des Geländers zu fühlen
Auf den hellen Platten stehen
Das Haus im Rücken
Von Bäumen umgeben
Meine fast, meine Sehnsucht
Könnte Welten bewegen
Und mich an diesen Ort versetzen
Diesen geliebten Ort
Am See
Am Berg
Das Haus im Wald

Montag, Mai 22, 2006

Wintertag

Eisig kalt
Und wunderschön
Ein reines Weiß
Noch unangetastet
Glitzert in der
Schwachen Wintersonne
Der Wind
Verweht die oberste Schicht
Pulvriger Staub
Langsam nach vorne gehen
Zurückschauen
Auf vergängliche Spuren
Im Schnee

Regen

Langsam läuft es die Scheibe hinab
Eine weite Reise liegt hinter ihm
Kilometer ohne Zahl hat es zurück gelegt
Um nun für einen weiteren Moment
zu ruhen
Bis die Sonne es wieder auf die
Reise schickt
Länder, Menschen, alles hat es
gesehen, vieles
erlebt
Von den Wolken wird es getragen
Ruhe auch dort
Fällt in Tiefen, schwebt hinab
Löst sich auf und spendet Leben
Um zu zerfallen und wieder auf zu fliegen
In den blauen Himmel
Verdichtet sich und besiegt die Sonne