...
Warum denke ich
Aber sage nichts
Warum fasse ich Entschlüsse
Und lasse keine Taten folgen
Warum will ich mich verkriechen
Bin doch nicht gern allein
Warum
dreht sich die Welt weiter
Obwohl mein Leben still steht?
Warum denke ich
Aber sage nichts
Warum fasse ich Entschlüsse
Und lasse keine Taten folgen
Warum will ich mich verkriechen
Bin doch nicht gern allein
Warum
dreht sich die Welt weiter
Obwohl mein Leben still steht?
Eingestellt von
Feniray
um
10:07 PM
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Es ist alles wie immer
So anders zugleich
Wie früher und doch
Unterschiedlich
Gefühle sind anders
Gedanken verschieden
Manche Dinge ändern sich, andere nie.
Eingestellt von
Feniray
um
11:33 PM
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Labels: Sinn
Ich wünsche mir
Die Kraft der Spinne
Die Ausdauer, den Willen
Nach jeder Zerstörung
Des Netzes wieder von
Vorne anzufangen
Ich wünsche mir
Die Unbeschwertheit des Adlers
Das Schweben, das Leben
In der Luft
Um zu leben ohne
Rücksicht auf die Beute
Ich wünsche mir
Die Schönheit des Pferdes
Das Rennen, das Eins-Sein
Mit der Herde
Und doch noch
Den eigenen Willen
Eingestellt von
Feniray
um
3:14 AM
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Ist es Liebe
die mich hält?
Ist es Freundschaft
die mich hält?
Ist es Begehren
das mich anzieht?
Ist es Pflichtgefühl
das mich bindet?
Ist es gut
Dass ich will?
Ist es gut
Dass ich bleibe?
Eingestellt von
Feniray
um
2:56 AM
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Die Sehnsucht
Weg, weg von allem hier
Zu zweit woanders sein
Du und ich
Fort, fort schreit meine Seele
Mein Herz sehnt sich nach Weite
Meine Augen geschlossen
Und sehe doch etwas
Weit und weiter
Höher und in endlose Ebenen
Tiefer und atemberaubender
Friedlicher und fesselnder
Als alles hier
Weit, weit ruft der Wind
Und ich will ihm folgen
Doch habe ich nur
Die Flügel der Phantasie
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Feniray
um
8:04 PM
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Immer wieder weinen müssen
Immer wieder die Hilflosigkeit spüren
Immer wieder daran denken
An Worte
An Taten, fast getan
Sehe vor meinem inneren Auge
Was hätte sein können
Nicht wissen, was ich tun soll
Was ich tun kann
Und hoffen, dass alles gut wird
Dass Andere mehr tun können als ich
Hoffen, dass
Du doch leben willst
Und hoffen
Dass Du nicht springst
Ins Bodenlose
Eingestellt von
Feniray
um
7:57 PM
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Eisig kalt
Und wunderschön
Ein reines Weiß
Noch unangetastet
Glitzert in der
Schwachen Wintersonne
Der Wind
Verweht die oberste Schicht
Pulvriger Staub
Langsam nach vorne gehen
Zurückschauen
Auf vergängliche Spuren
Im Schnee
Eingestellt von
Feniray
um
11:51 PM
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Langsam läuft es die Scheibe hinab
Eine weite Reise liegt hinter ihm
Kilometer ohne Zahl hat es zurück gelegt
Um nun für einen weiteren Moment
zu ruhen
Bis die Sonne es wieder auf die
Reise schickt
Länder, Menschen, alles hat es
gesehen, vieles
erlebt
Von den Wolken wird es getragen
Ruhe auch dort
Fällt in Tiefen, schwebt hinab
Löst sich auf und spendet Leben
Um zu zerfallen und wieder auf zu fliegen
In den blauen Himmel
Verdichtet sich und besiegt die Sonne
Eingestellt von
Feniray
um
11:47 PM
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Wie lange wohl
Lebt er schon?
Der Weltenbaum
Der Lebensbaum
Wie viel Leid hat er gesehen?
Wie viel Liebe hat er beobachtet?
Wie viele Geschichten
Über das Leben könnte er erzählen?
Wie viele Kriege muß er erlebt haben?
Wie viele Versöhnungen?
Wie viel Tod und wie viel neues Leben?
Wie oft wird er sich gewünscht haben
Dass er nichts sieht?
Eingestellt von
Feniray
um
11:39 PM
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