Posts mit dem Label Träume werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Träume werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, Juni 25, 2007

Abendrot

Langsam bricht die Dämmerung
herein
Die Sonne versinkt
Glutrot die Wolken
Und mehr und mehr
Verschwindet das LIcht
Der Himmel wird dunkel
Sterne blitzen auf
Figuren am Himmel
Am Horizont ein letzter
feuerroter Gruß der Sonne
Und die Welt
Gehört der Nacht
Und der Mondfee

Kleine Augen (V2)

Deine kleinen Augen
Schauten mich
Müde an.
Schlafe, mein Kind.
Ich werde wachen
Damit
Du Ruhe hast.
Sanft streichelte
ich Dich.
Schließe Deine Augen
und sinke
ins Reich der Träume.
Ich werde da sein,
wenn Du erwachst.

Freitag, Juni 15, 2007

Elfentanz

Abertausend kleine Elfen, kleine Feen
Tanzen über den Himmel
Siehst Du sie, in ihrem Reigen?
Tanzen, tanzen
Flimmernd
Schimmernd

Freitag, April 06, 2007

Nähe

Einfach nur neben Dir sitzen
Dir zusehen, bei irgendetwas
Einfach nur um bei Dir zu sein
Nichts wollen
Außer Deiner Nähe
Deinem Lachen
Deinen Bewegungen
Deinem Atmen
Warum wäre ich lieber bei Dir
Als hier

Dienstag, März 20, 2007

Traumtanz

Einfach die Arme die Beine
den Körper bewegen
Wiegen
Strecken
Beugen
Zusammenziehen
Vor zurück
Hin und her
Schweben
Gleiten
Drehen
Springen
Einfach so

Sonntag, Januar 28, 2007

...

Einfach den Tönen lauschen
Und nicht wissen von wem sie sind
Die Du spielst
Ich meine hinter deine Schale zu blicken
Für einen kurzen Moment
Bist Du ganz anders
Als ich Dich kenne

Ich wende mich ab
Als hätte ich nicht das Recht
Zu hören

Ich gehe und vernehme das Echo
Das nachklingt
Und mich ganz tief drinnen berührt
Eine Saite antippt
Die jetzt leise singt

Mittwoch, September 27, 2006

Traumlandschaft

Ich sehe
Eine Burg
Hoch oben auf den Klippen
Umgeben von kräftigen Mauern
Gewaltig und unbeugsam
Ich sehe
Die Insel im Meer
Von sattem Grün
Umgeben von Magie
Ungesehen und doch da
Ich sehe
Die Verbindung
Den schmalen Weg
Unter dem Wasser
Kaum zu erkennen

Ich wünsche mir

Ich wünsche mir
Die Kraft der Spinne
Die Ausdauer, den Willen
Nach jeder Zerstörung
Des Netzes wieder von
Vorne anzufangen

Ich wünsche mir
Die Unbeschwertheit des Adlers
Das Schweben, das Leben
In der Luft
Um zu leben ohne
Rücksicht auf die Beute

Ich wünsche mir
Die Schönheit des Pferdes
Das Rennen, das Eins-Sein
Mit der Herde
Und doch noch
Den eigenen Willen

Wind im Gesicht

Wind im Gesicht
Auf dem Weg zu Dir
Über's Meer
Über Land und Flüsse
Berge, Wälder
Wind im Gesicht
Im Gefieder
Unter den Schwingen
Wind trägt mich
Wind hält mich
Auf dem Weg zu Dir
Wind im Gesicht
Sonne über mir
Erde unter mir
Wolkenspiel
Schattengestalten
Wind im Gesicht
Frei
Ohne Ketten
Ohne Schranken
Auf dem Weg zu Dir
Wind im Gesicht
Ohne Angst

Mittwoch, Mai 31, 2006

Berges Ruf

Bergspitze
Im Schleier
Ruft mich
Zieht mich
In die Einsamkeit
Hält mich gefangen
Ruft mich
"Komm in meine Welt"
"Folge meinen Pfaden"
Den Berg hinauf
Durch den wilden Wald
Über alte Wurzeln
An moosbedeckten Steinen vorbei
Ruft mich
"Komm, Tochter, komm"

Gedankenreise

Meine fast das Klitzern zu sehen
Das Röhren des Bootes zu hören
Die Autos auf der unsichtbaren Straße
Meine fast die Sonne zu spüren
Das Wasser zu riechen
Den Wind zu fühlen
Meine fast das Holz des Geländers zu fühlen
Auf den hellen Platten stehen
Das Haus im Rücken
Von Bäumen umgeben
Meine fast, meine Sehnsucht
Könnte Welten bewegen
Und mich an diesen Ort versetzen
Diesen geliebten Ort
Am See
Am Berg
Das Haus im Wald

Dienstag, Mai 23, 2006

Nachts...

Nachts, wenn der Wolf heult,
Wenn die Nebelschleier
Die Erde verhüllen,
Und dunkle Schatten wandeln,
Dann werde ich
Zum Wolf,
Zum Nebel,
Zum Schatten
Und wandle ungehindert
Durch das Dunkel der Nacht.

Montag, Mai 22, 2006

Abgründe

Angsterfüllt
Vor meinem inneren Abgrund
Kalt und gnadenlos
Weht der Wind empor
Eine kleine schmale Brücke
Mit wenigen Planken
Zerfaserte Seile
Schwankt im Sturm
Und ich schließe verzweifelt
Die Augen
Über diese Brücke
Muß ich
Wohl oder übel gehen
Denn
Auf der anderen Seite
Stehst Du!

Wesen

Klare Augen schauen mich an
Scheinen mich zu durchbohren
Was bist Du
Wesen der Finsternis
Doch so wunderschön
Und siehst doch so
Zerbrechlich aus
Doch deine Stärke
Ist tief in dir verwurzelt
Und dein klarer Schrei
Läßt die Erde beben